23. Oktober 2020

Maskenpflicht im Tennisclubareal

Aufgrund der neuerlichen Bestimmungen des Bundesrates vom 18.10.2020 sind ab Montag 19.10.2020 einige Neuerungen zu beachten:

Die Massnahmen des Bundesrates bedeuten für den Tennisclub Goldach, dass…

  • beim Tennisspielen keine Schutzmaske getragen werden muss.
  • In Innenräumen, der Garderobe und auf dem Weg zum Tennisplatz herrscht eine Maskenpflicht.
  • Für Events grösser als 15 Personen, muss ein Schutzkonzept aufgestellt und vorgängig beim Vorstand eingereicht werden.
  • man sich individuell über weitere kantonale Reglungen informieren muss.

Trotz diesen Bestimmungen wünschen wir noch spannende Matches in schönstem Herbstwetter!

Winter Kids Kurs

Unser TC Goldach J&S -Coach Roman Zigerlig ruft den Winter Kids Kurs ins Leben. Während den kalten Monaten, soll Sport, Spiel und Spass auch beim Nachwuchs nicht zu kurz kommen. Der untenstehende Artikel ist im Wellenbrecher (Nr.138 S.21) erschienen.

Weitere Infos dazu findet ihr hier.

Einweihung Lichtanlage

Am Freitagabend wurde die neue LED-Lichtanlage eingeweiht.
Die Mitglieder wurden vom Vorstand zu Wurst, Wein und Tennis eingeladen. Dieser Einladung sind leider nur wenige Mitglieder gefolgt. Mit den Anwesenden, konnte trotzdem ein geselliger Abend mit guten Spielen durchgeführt werden. Die Anlage wurde ausgiebig getestet und hat diesen Test mit Bravour bestanden.

9:0 Klatsche im Interclub

Nachdem bereits das 1. Saisonspiel mit 6:3 verloren ging, erhielt man im zweiten Vergleich eine Klatsche.

Die Heimmannschaft startete noch aussichtsreich in den Tag und konnte in den ersten beiden Spielen jeweils einen Satz verbuchen. Doch sowohl der aushelfende Päddy, wie auch Tim mussten ihren Gegnern jeweils nach drei Sätzen gratulieren. Im Anschluss konnte der TCG keinen Satz mehr gewinnen und musste eingestehen, dass der Gegner einfach besser war.

Die exakten Resultate könnt ihr hier entnehmen. Im weiteren Verlauf wollen wir auf die eine oder andere Szene an diesem Samstag aufmerksam machen. So starten wir doch gleich mit unserer Nr. 1. Nach vielen gewonnenen Duellen in der Vergangenheit, freute sich Mätti mal wieder richtig auf einen „Gegner“, konnte ihm doch nur Roman in den letzten Jahren die Stirn bieten. Nachdem die Starterfurcht abgelegt war, kam es zu einem Spiel auf Augenhöhe mit der gegnerischen R4. Das macht Hoffnung und Lust auf mehr.
Die Nr. 2 Tim versuchte auch dieses Wochenende ruhig zu bleiben. Dies gelang ihm mehr oder weniger. Leider spricht das Resultat nicht für sich, so hat er als einziger TCG Spieler 4 von 4 Niederlagen vorzuweisen. Hilft Ausrasten doch?
Nr. 3 Lukas schwelgt immernoch im Vizecaptain-Hoch und konnte sich deshalb nicht ganz aufs Spiel konzentrieren. Der Gegner dreschte seine Vorhand nur so an ihm vorbei. Unsere Aushilfe Päddy als Nr.4 war super und hat nach heroischem Kampf knapp verloren. Wir danken für deinen Einsatz. Nr. Matthias musste für einen seiner ersten Ernstkämpfe noch ein bisschen Lehrgeld bezahlen. Aber das kommt schon gut! Seine Sternstunde hatte er im Doppel, als ihm ganze 4 (ja damit ist ein Game weg) Doppelfehler im selben Aufschlagsspiel gelangen. Aber zu den Doppel später noch mehr.
Ramon als Nr. 6 aufgestellt, konnte nicht seinen besten Tag abrufen und ging sang-, klang und manchmal lustlos unter.

So nun zu den Doppel, also vor allem zu einem. Wir erinnern uns an die vergebenen Matchbälle der Schäferbrüder vor Wochenfrist. Nun musst der Eine (der Andere hatte schon vor der Partie Angst) auch in seinem zweiten Doppelauftritt mehrere Enttäuschungen wegstecken. So vergaben Tim und Matthias nicht nur eine 5:0 Führung im zweiten Satz. Sie konnten auch gefühlte 72 Satzbälle nicht verwerten und verloren zum Schluss mit 7:6 und 7:6.

Am Samstag, sofern es das Wetter will, freuen wir uns auf ein Kräftemessen mit Balgach. Diese Partie findet in der heimischen Friscoarena statt.

Statistikrunde:

  • Heimfans: doch Einige, ist fast Stimmung aufgekommen – aber coronakonform
  • Game der Runde: 4 Doppelfehler von Matthias
  • MVP: Päddy – eigentlich hat diesen Titel niemand verdient, aber er hat ausgeholfen
  • Bester Spieler neben dem Platz: Matthias (also eher seine Frau für die tollen Kuchen)
  • 100% Quote: Tim mit 4 von 4 Niederlagen

2. Liga Team verliert in Wil

Kurzfassung:
Das 2. Liga Team des TC Goldach verliert die Auftaktpartie im Interclub mit 6:3 in Wil.

Etwas längere Fassung:
Nachdem die ersten beiden Partien dem Wetter zum Opfer gefallen sind, hat die 2. Liga Mannschaft des TC Goldach endlich den Aufgalopp im diesjährigen Interclub bestritten. Doch auch diese Partie stand kurzzeitig auf der Kippe, da die halbe Mannschaft mit Karten lesen etwas Mühe hatte und so erst sehr knapp zu Spielbeginn den (an einer Hauptstrasse (nicht schwer zu finden) liegenden) TC Wil gefunden haben.
Auf insgesamt 5 Plätzen konnte die Partie aufgenommen werden. Ohne Teamcaptain und klare Nr.1 Mätti, musste Tim dieses Rolle (Nr. 1; nicht des Captain) einnehmen. Nach einem verheissungsvollen Start musste er sich aber in zwei Sätzen dem besserklassierten Gegner geschlagen geben. Auch Lukas hatte wenig Grund zur Freude gegen einen R5 – Gegner. Leider konnte er seine Aufholjagd im 2. Satz nicht bis zum Satzgewinn durchziehen und musste Wil auch den zweiten Punkt überlassen. Besser erging es den an Nr. 3 & 4 spielenden Luca und Moritz. Beide konnten ihre Partien, Ersterer in drei Sätzen, gegen schlechter klassierte Gegner gewinnen. Nach 2jähriger Verletzungspause hat sich auch Michel im Interclub zurückgemeldet. Naja oder gleich wieder abgemeldet. Bei ausgeglichenem Spielstand musste dieser aufgrund einer Wadenzerrung w.o. geben. Da auch Alen, in seiner allerersten Interclubpartie überhaupt, Lehrgeld bezahlte, war bereits nach den Einzeln der Erfolg für den Heimclub besiegelt. Die Frage war nur noch die Höhe dieses Sieges.
Vize-Captain Lukas, der vollstes Vertrauen seiner Teammitglieder geniessen konnte, schwörte seine Leute nochmals auf die anstehenden 2 (eines musste ja wegen dem mittlerweile biertrinkenden, gezerrten Rückkehrer gestrichen werden) Doppel ein. Die Brüder Tim und Moritz präsentierten sich im Doppel 1 von ihrer Schokoladenseite (und es war nicht Tim der Bälle rumschlug) und konnten im Championstiebreak sogar zwei Matchbälle herausspielen. Beide wurden aber kläglich, die Schuldfrage ist bis heute nicht geklärt, vergeben. Nach einem heroischen Kampf in der Wiler Abendsonne mussten die Beiden schlussendlich doch als Verlierer vom Platz. Entgegen der Neben dem Platz getätigten Wetten, war es kein Doppelfehler der die Niederlage besiegelte. Im zweiten Doppel hatten Lukas und Luca einfaches Spiel und gewannen klar. So ging die gesamte Partie mit 6:3 verdient an das Heimteam. Gratulation!

Im Anschluss an die sportlichen Aktivitäten, wurden wir vom Heimteam bewirtet. Bis das Bier (Michels Schuld) und die Lichter (Sie haben ausser dem Platzscheinwerfer gar kein Aussenlicht) ausgegangen sind, war die Gastfreundschaft hervorragend. Herzlichen Dank nochmals an unsere Wiler Tennisfreunde.

Das 2. Liga Team freut sich bereits jetzt auf den zweiten Auftritt im heimischen TC am Samstag.

Statistikrunde:

  • TCGoldach Fans: 0
  • Volleyquote von Luca während dem Doppel: 100% (1 von 1(ja tatsächlich während einem Doppel nur EINEN Volley gespielt))
  • Meiste Doppelfehler pro Aufschlagsspiel: Luca mit 3 (So kann man ein Game ja nicht gewinnen)
  • MVP: Luca mit 2 Siegen
  • Bester Mann Neben dem Platz: Vizecaptain Lukas
  • Michels Bierkonsum: überragend

Neue LED-Lichtanlage

Der TC Goldach verfügt seit Mittwochabend über eine neue LED-Lichtanlage. Der Platz wird damit perfekt ausgeleuchtet und verbraucht erst noch weniger Strom. Wir freuen uns auf zahlreiche hochklassige Abendspiele. Gute Saison weiterhin!

Clubmeisterschaft

Anders als in anderen Jahren, nahm die Clubmeisterschaft die Rolle der Standortbestimmung ein. So wurde die diesjährige CM vor dem IC ausgetragen.

Im TCGoldach war die Hoffnung vor allem bei den jungen Emporkömmlingen gross. Endlich wollten Sie die alten Meister besiegen und den Titel in eine nächste Generation holen. Dieses Unterfangen misslang!
So zeichnete sich dasselbe Bild ab wie schon in vergangenen Jahren. Den Titel spielten Matthias und Roman unter sich aus. Das Duell des vor-letztjährigen Finals und des letztjährigen Halbfinals zeigte Tennis auf sehr hohem Niveau. Die beiden schenkten sich nichts und kämpften um jeden Punkt. Anders als in den Vorjahren, war allerdings der Ausgang. So darf man nach einem 6:4 7:6 Roman zum erstmaligem Titelgewinn gratulieren. Matthias musste sich nach zwei Triumphen in Folge wiedereinmal geschlagen geben. Die Jungen sind, nach letztjährigem Finalvorstoss von Tim, zurückgehalten worden und haben keinen Vertreter in die Halbfinals gebracht. Mit Mauro und Lukas landeten auch dort zwei „(sehr) alte Hasen“.

Für den Interclub zeigt sich aber ein erfreuliches Bild, so darf man generell sagen: „Die Form stimmt!“ Man freut sich nach dem internen Kräftemessen nun auch bei anderen Clubs aufzuschlagen. Wie man dort so abschneidet wird in den nächsten Wochen kommuniziert.

Anpassung Schutzkonzept

Der Bundesrat hat die Bestimmungen für den Breitensport per 6. Juni gelockert. Deshalb wurde das Schutzkonzept für den TC Goldach vereinfacht. Zusammengefasst bedeutet das:

  • Abstandsregeln weiterhin einhalten
  • Häufiges Hände waschen
  • Handshake wird nicht durchgeführt
  • Doppel- / Gastspiele und Fans sind wieder erlaubt
  • max. 30 Personen auf der Anlage
  • Es gibt Bereiche (Garderoben/ Küche) mit einer beschränkten Personenanzahl

Das gesamte Konzept findet ihr hier: Schutzkonzept 2.0 ab 6. Juni

Kommentar zur Saisoneröffnung: Die Kugel fliegt

Nach der zwangsverordneten Spielpause fliegt die Filzkugel wieder übers Netz. Die Lust den gelben Ball mit dem Schläger zu schlagen ist enorm gross. Man spürt die Energie, welche auf dem Platz herrscht und man sieht mich zu Beginn mit einem grossen Smile im Gesicht. Das Grinsen vergeht schnell. Es folgt Ernüchterung.
Während dem coronabedingten Videostudium alter Klassiker zwischen McEnroe – Borg oder Federer – Nadal wirkte das Spiel mit dem kleinen gelben Ball so einfach. „Das kann ich auch“, habe ich mir vor dem Bildschirm gedacht, „kann doch nicht so schwer sein.“ Und nun zeigt sich bereits beim Einspielen die fehlende Selbstreflexion. Die Bälle fliegen mal hier, mal dort hin und landet doch einer beim Mitspieler, so war es Glück. „Naja, es wird schon besser werden“.
Das Spiel im Kleinfeld dient als Ausrede und so geht es zum „richtigen“ Tennis über. Ernüchterung die Zweite. Der Streuwinkel wird noch grösser, das Netz frisst jeden zweiten Ball und sogar die Strasse (welche hinter dem Tennisplatz verläuft) bekommt ihre Bälle. Zwischen die gelben, sich verselbständigenden, gelben Kugeln, mischen sich jetzt Flüche meinerseits. „Man! Nöd scho wieder!“ „De chunt eifach nöd hüt!“ „Scheiss Schläger!“ tönt es immer wieder über den Platz und die frisch eingezogenen Nachbarn bereuen ein erstes Mal ihren Wohnort.
Doch dann geschieht, was vor wenigen Minuten noch unvorstellbar war.
Es kommt zurück!
Nach einigen Minuten (vielleicht Stunden), des Fluchen, Aufregen, lautstarkem Lammentieren kommt das Gefühl für Schläger und Ball zurück. Sie versinken beinahe in Harmonie. Das langersehnte Gefühl steigt den Körper empor und erreicht das nun vor Freude pochende Herz. Zwischen die nun spektakulärer werdenden Ballwechsel mischt sich auch mal ein „C’mon“. Und sogar das Lächeln findet den Weg ins Gesicht zurück.
Erschöpft, vor schweisstropfend, frisch desinfiziert und vor allem glücklich verlasse ich den Platz.
Ach, wie schön dich wieder streicheln zu dürfen du geliebte kleine, gelbe Filzkugel.
Ach, wie schön meine Gefühle auf dem Platz mit dir zu Teilen.
Ach, wie schön, wie wunderschön endlich wieder Tennis zu spielen.
(L.H.)